Professional Surveyor, Ph.D. Researcher
The Survey School
Rami Tamimi is a Licensed Professional Surveyor, UAS Pilot, and the Founder of The Survey School. He is dedicated to teaching future professionals how to seamlessly incorporate traditional fieldwork with modern tools, such as LiDAR and photogrammetry, while maintaining the core principles of survey-grade accuracy.
Currently serving as the Lead Geomatics Manager for the Midwest region at WSP, Rami focuses on advancing the firm's geomatics capabilities across Michigan and the broader Midwest. In this role, he supports complex project delivery and actively mentors staff to help build a stronger future for the industry.
Academically, Rami is a Ph.D. candidate in Geodetic Engineering at The Ohio State University. His doctoral research is concentrated on bridging the gap between traditional surveying practices and cutting-edge geospatial technologies.
Datum
Das jährlich stattfindende „Survey School Research Symposium and Competition“ bringt die nächste Generation von Geodaten-Innovatoren zusammen, um eine Brücke zwischen traditioneller Feldarbeit und fortschrittlichen Technologien wie LiDAR und Photogrammetrie zu schlagen. Der diesjährige Gewinner wird seine bahnbrechende Forschung detailliert vorstellen und dabei eine hochpräzise, praxisnahe Anwendung präsentieren, die modernste Geodaten-Workflows mit strenger Vermessungsgenauigkeit perfekt in Einklang bringt. Die Teilnehmer erhalten einen direkten Einblick in die genauen Methoden, Herausforderungen vor Ort und Datenverarbeitungstechniken, die den Maßstab für die Zukunft der Geomatikbranche setzen.
Professionelle mobile Kartierungssysteme erzielen eine Genauigkeit im Zentimeterbereich durch die enge Integration von IMUs in Navigationsqualität, GNSS in Vermessungsqualität und kalibrierten Laserscannern. In diesem Beitrag werden die relative und absolute Genauigkeit einer fahrzeugmontierten Testplattform bewertet, die ein eng gekoppeltes GNSS/IMU-System vom Typ NovAtel SPAN mit einem LiDAR-System der mittleren Leistungsklasse vom Typ Velodyne VLP-16 kombiniert und auf einer 1,2 km langen Teststrecke auf dem Campus der Ohio State University evaluiert wurde. Die mobile Cloud-Georeferenzierung erfolgt vollständig auf Basis der von SPAN verarbeiteten GNSS/IMU-Flugbahn, die in NovAtel Inertial Explorer nachbearbeitet wird; drei zusätzliche PPK-GNSS-Empfänger in Vermessungsqualität werden unabhängig verarbeitet und dienen als Gegenprüfung der Flugbahn. Die direkte Georeferenzierung erfolgt in der Standard-ECEF-Formulierung mit punktweiser Trajektorieninterpolation. Eine unabhängige Referenzpunktwolke desselben Gebiets wird mit einem terrestrischen Laserscanner vom Typ Leica RTC360 erfasst, registriert und an GNSS-abgeleitete Bodenkontrollpunkte gebunden, sodass die TLS-Punktwolke ein unabhängiges absolutes geodätisches Bezugssystem enthält. Die absolute Genauigkeit wird anschließend direkt bewertet: Identifizierbare Merkmale an Gebäudefassaden werden in jeder Punktwolke unabhängig voneinander koordiniert, und die Koordinatendifferenzen zwischen den Positionen derselben Merkmale in der mobilen Punktwolke und der TLS-Punktwolke quantifizieren den absoluten Georeferenzierungsfehler der direkt georeferenzierten mobilen Punktwolke. Die relative Genauigkeit wird unabhängig von der internen Geometrie der einzelnen Punktwolken bewertet: Strukturmaße, Abstände zwischen Merkmalen und Winkel zwischen Merkmalen werden sowohl in der mobilen Punktwolke als auch in der TLS-Punktwolke gemessen und verglichen, wodurch die Formwahrungsleistung der Plattform von einem etwaigen konstanten Versatz zwischen den beiden Bezugssystemen isoliert wird. Ein zusätzlicher SHARE SLAM S20-Handscanner, der am selben Fahrzeug montiert ist, wird als ergänzender Plattformkontext beschrieben; seine Daten werden aufgrund der unzuverlässigen GNSS/IMU/SLAM-Integration bei Fahrzeuggeschwindigkeiten nicht in die Genauigkeitsbewertung einbezogen.