Robert Kaden
Leiter Institut Digitales Planen und Bauen
Fachhochschule Erfurt
Über Sprecher*in/Moderator*in
Studium
- 12/2014: Promotion Doktor-Ingenieur Geoinformatik. Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt, Technische Universität München
- 10/2006 - 07/2009: Master of Science Geodäsie und Geoinformationstechnik. Technische Universität Berlin
- 09/2001 - 10/2005: Diplom-Ingenieur (FH) Vermessungswesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
Stationen des wissenschaftlichen/beruflichen Werdegangs:
- Seit 11/2025: Institutsleiter. In-Institut Digitale Methoden im Planen und Bauen, Fachhochschule Erfurt
- Seit 03/2018: Professor. Fachgebiet Vermessung und Geoinformatik, Fakultät Bauingenieurwesen und Konservierung/Restaurierung, Fachhochschule Erfurt
- Seit 04/2018: Gesellschafter. SOEASY Software Engineering and Systems GbR, Dresden
- 07/2016 - 02/2018: Postdoc. Fakultät Geoinformation, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
- 06/2015 - 06/2016: Projekt-/Büroleitung. Vermessungsbüro Kaden, Dresden
- 01/2013 - 05/2015: Akademischer Rat. Lehrstuhl für Geoinformatik, Technische Universität München
- 08/2009 - 12/2012: Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Fachgebiet Methodik der Geoinformationstechnik, Technische Universität Berlin
- 10/2005 - 10/2006: Vermessungsingenieur/Projektleitung. Vermessungsbüro Kaden, Dresden
Weiteres Engagement / Positionen im Wissenschaftssystem
- Seit 2023: Mitglied im Arbeitskreis 3: Building Information Modeling des DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e. V.
- Seit 2016: Mitglied im Redaktionsteam und Herausgeber des Leitfadens „Geodäsie und BIM“
- Seit 2015: Vorstandsmitglied im Bezirk Dresden – Ostsachsen im Verband Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) – Berufsverband für Vermessung, Geodäsie und Geoinformation
Matchmaking-Informationen
Teilnahme
Meine Veranstaltungen (6)
Datum
Veranstaltung
1.2.3 Digitale Zwillinge für die Infrastruktur – Daten erfassen. Modelle entwickeln. Bauwerke erhalten.
Scan-to-Twin für den Digitalen Zwilling Straße – Von der 3D-Erfassung zum geometrisch-semantischen as-is Modell
Ein Digitaler Zwilling der Straße benötigt mehr als eine reine 3D-Geometrie: Er braucht eine belastbare virtuelle Referenzstruktur, in der Objekte, Sensoren, Zustände und Prozesse eindeutig verortet und miteinander verknüpft werden können. Geometrisch-semantische Modelle bilden hierfür die zentrale Grundlage. Sie beschreiben den physischen Straßenraum anwendungsbezogen, semantisch angereichert und mit genau dem Detaillierungsgrad, der für Analyse, Bewertung und Prognose innerhalb definierter Systemgrenzen erforderlich ist.
Der Vortrag stellt einen Prozess zur Generierung solcher geometrisch-semantischer Bestandsmodelle im Kontext des Sonderforschungsbereichs/Transregios (SFB/TRR) 339 „Digitaler Zwilling Straße“ vor. Dabei wird gezeigt, wie aus Punktwolken, bestehenden Datenquellen und modellbasierten Verarbeitungsschritten eine virtuelle Repräsentation der Straße entsteht, die als Referenzmodell für Digitale Zwillinge und Digitale Schatten genutzt werden kann.
Anhand eines Demonstrators zum Anwendungsfall „Monitoring des Reifen-Fahrbahnsystems“ wird anschließend die praktische Umsetzung vorgestellt. Live-Fahrzeugpositionen, Weigh-in-Motion (WIM)-Daten und echtzeitfähige KI-basierte Verformungsschätzungen werden in einer Game Engine auf einem geometrisch-semantischen Straßenmodell zusammengeführt. So entsteht ein verknüpfter Digitaler Schatten, der dynamische Belastungsprozesse sichtbar macht und eine Grundlage für zukünftige Analysen, Simulationen und Entscheidungsprozesse im Straßeninfrastrukturbetrieb schafft.
Digitale Zwillinge // Digital Twins
Sprecher*in (1)
Jörg Blankenbach
Leiter Geodätisches Institut, RWTH Aachen UniversityModerator*in (1)
Robert Kaden
Leiter Institut Digitales Planen und Bauen, Fachhochschule ErfurtVeranstaltung
1.2.3 Digitale Zwillinge für die Infrastruktur – Daten erfassen. Modelle entwickeln. Bauwerke erhalten.
Vom Smartphone zum digitalen Zwilling: Effiziente Bestandsdokumentation im Leitungsbau
Der Vortrag beleuchtet den Wandel der Bestandsdokumentation bei der GELSENWASSER AG durch den Einsatz von Mobile Mapping. Dabei wird aufgezeigt, wie Smartphone-gestützte Photogrammetrie in Kombination mit GNSS-Empfängern effiziente, georeferenzierte 3D-Datensätze für den Leitungsbau liefert. Der Fokus liegt auf der Prozessintegration, der Ersetzung analoger Einmessskizzen durch digitale Workflows sowie der Nutzung dieser Daten für den Aufbau eines digitalen Zwillings.
