Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Hochschule Anhalt
Deutsch:
Dr. Michael Denk ist seit Oktober 2025 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Anhalt tätig. Sein methodischer Schwerpunkt liegt auf der Spektrometrie sowie der multi- und hyperspektralen Fernerkundung. Aktuell fokussiert er sich auf die Prozessierung und Auswertung hyperspektraler thermaler Sensordaten zur Untersuchung von Trockenstress bei Winterweizen. Seine akademische Laufbahn begann er an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), wo er Diplom-Geographie studierte, 2018 promovierte und anschließend als Postdoc tätig war.
English:
Dr. Michael Denk has been working as a research scientist at Anhalt University of Applied Sciences since October 2025. His methodological focus lies in spectroscopy as well as multi- and hyperspectral remote sensing. Currently, he focuses on the processing and analysis of hyperspectral thermal sensor data to investigate drought stress in winter wheat. He began his academic career at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU), where he earned his diploma in Geography, received his PhD in 2018, and subsequently worked as a postdoctoral research associate.
Datum
Drohnen entwickeln sich im Agrarsektor zu einem wichtigen Hilfsmittel. Als Geräteträger für Sensoren ermöglichen sie das Monitoring von Anbauflächen aus der Vogelperspektive und liefern aktuelle Informationen. Diese ermöglichen eine angepasste und schnelle Reaktion oder liefern wertvolle Erkenntnisse durch die Möglichkeit unkompliziert Zeitreihen aufzunehmen. Gleichzeitig stehen spezielle Agrardrohnen zur Verfügung, die Dünger, Pflanzenschutzmittel oder Saatgut beim Überflug verteilen können.
Im Zusammenspiel beider Technologien ergeben sich interessante neue Anwendungsfelder, um Betriebsmittel sparsam und gezielt einzusetzen. So setzt die punktgenaue Behandlung von Unkrautnestern oder Schädlingen die vorherige genaue Kartierung zum richtigen Zeitpunkt voraus. Der Einsatz der Systeme profitiert nicht zuletzt von immer komfortableren Steuerungsmöglichkeiten und der zunehmenden Automatisierung - sowohl im Monitoring als auch bei der Mittelausbringung.