Martin Loucka ist Experte für Digitalisierung und Building Information Modeling (BIM) mit über zehn Jahren Erfahrung an der Schnittstelle von Architektur, Softwareentwicklung und Bauindustrie. Als CEO und Gründer der ioLabs AG entwickelt er mit seinem Team massgeschneiderte Softwarelösungen und digitale Zwillinge für führende Unternehmen der Schweizer Bau- und Immobilienbranche, darunter armasuisse Immobilien, die ETH Zürich, Implenia und Siemens. Als zertifizierter Autodesk- und Esri-Entwickler treibt er die Verknüpfung von BIM- und GIS-Technologien sowie den Einsatz von KI im Bauwesen voran. Er beschäftigt sich unter anderem mit der programmatischen Auswertung von Linienwerken sowie der KI-gestützten, automatischen Verarbeitung und Umwandlung von Punktwolken in grossflächige CAD-Modelle. Gleichzeitig ist er als Lehrbeauftragter und Industrieexperte an der Hochschule Luzern im Programm «Digital Construction» tätig und gibt sein Wissen im Scripting und Programmieren an die nächste Generation weiter. Er engagiert sich aktiv in der Branche als Mitglied des SIA, von Building Smart Switzerland und SwissPropTech. Sein Masterstudium in ITECH an der Universität Stuttgart bei Prof. Achim Menges und Prof. Jan Knippers schloss er mit Auszeichnung ab, gefördert durch ein DAAD-Stipendium.
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Die Zukunft des Infrastruktur-Ökosystems mit BIM und GIS ist vernetzt, offen, plattformorientiert und datengetrieben. Vernetzte CDE- und Industrieplattformen führen Informationen zusammen, brechen Datensilos auf und schaffen die Grundlage für Project Intelligence. Gleichzeitig wird die Zukunft von BIM und GIS zunehmend AI-powered: Künstliche Intelligenz verbindet Daten, Modelle, Prozesse und Plattformen und automatisiert zunehmend komplexe Workflows.
Die Session zeigt die Entwicklung von BIM, GIS und Digital Twins hin zu datengetriebenen, plattformbasierten Arbeitsweisen mit Agentic AI. Im Fokus stehen intelligente Projektprozesse, bessere Transparenz über Risiken und Performance sowie eine KPI-basierte Projektsteuerung. Digitalisierung wird damit zum konkreten Hebel für höhere Effizienz, bessere Zusammenarbeit und mehr Termin- und Kostensicherheit im Infrastrukturbau.
Anhand konkreter Beispiele aus der Energie- und Verkehrsinfrastruktur, darunter Umspannwerke, Netzinfrastruktur und Autobahnen, wird gezeigt, wie integrierte CDE Industrieplattformen, offene Datenstrukturen und gemeinsame Informationsmodelle neue Formen der Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung ermöglichen. Ein besonderer Fokus liegt auf assistiven und agentenbasierten KI-Systemen, die Analysen unterstützen sowie Workflows automatisieren und intelligent orchestrieren.