ÖbVI
Vermessungsbüro KDS
seit 05/2007 ÖbVI in Köln im Vermessungsbüro KDS
von 06/2019 bis 05/2024 Vizepräsident des BDVI Bund
seit 05/2024 Landesvorsitzender des BDVI NRW
Kommissionsleiter BIM beim BDVI Bund
Mitglied des AK3 - BIM des DVW
Datum
Komplexere Bauvorschriften, knappes Bauland und die Verdichtung der Bebauung erschweren zunehmend die Bauantragstellung. Hinzu kommt, dass durch den zunehmenden Fachkräftemangel die komplexer werdenden Aufgaben in den bisherigen Vorgehensweisen kaum mehr zu bewältigen sind. Der wachsende Informationsgehalt erschwert die Lesbarkeit des nach wie vor zeichnungsorientierten 2D-Lageplans, der als wesentlicher Teil der Vorlagen zum Baugesuch die Einfügung des Bauvorhabens in seine bauordnungs- und bauplanungsrechtliche Umgebung nachweist. Parallel finden aktuell Bestrebungen statt, den Planungsprozess mit der Methode Building Information Modeling (BIM) auf völlig neue prozessuale wie informationstechnische Grundlagen zu stellen.
Hier setzt das Forschungsprojekt „3D-Lageplan zum Baugesuch“ an. Ziel des Projekts war die Entwicklung eines BIM-gerechten 3D-Lageplans unter besonderer Beachtung der Teilaspekte Informationsmodell, BIM-GIS-Interoperabilität, automatisierte Berechnungs- und Prüfroutinen sowie Integration in den digitalisierten Genehmigungsprozess zum Bauantrag.
Dieser einführende Vortrag ordnet das Projekt zunächst in die übergeordneten Prozesse und den fachlichen Rahmen ein, um im Anschluss die entwickelten konzeptionellen Ansätze zur Umsetzung eines BIM-basierten, dreidimensionalen Lageplanmodells vorzustellen.
Das Forschungsprojekt „3D-Lageplan zum Baugesuch“ verfolgt unter anderem das Ziel, seine Forschungsergebnisse gemeinsam mit den Projektpartnern in eine praxisnahe Anwendung zu überführen und ihre Umsetzbarkeit im Sinne eines Proof of Concept zu überprüfen. In diesem Vortrag führt die HHK Datentechnik GmbH und das Vermessungsbüro KDS einen möglichen zukünftigen Arbeitsablauf vor. Dabei kommen bestehende und noch zu entwickelnde GEOgraf- und Trimble Connect-Werkzeuge zum Einsatz. Im Mittelpunkt stehen die gewonnenen Erfahrungen, ihre fachliche Einordnung und ihre Bedeutung für die weitere Entwicklung. Abschließend werden mögliche nächste Schritte aufgezeigt.