RIEGL Manager ULS Business Division
RIEGL Laser Measurement Systems GmbH
Englisch:
Philipp Amon is working with RIEGL Laser Measurement Systems GmbH located in Horn, Austria, since 2010, currently as Manager ULS Business Division.
He holds a B.Eng. (Bachelor of Engineering) in Industrial Engineering from the HFH Hamburg.
He is responsible for the Unmanned Laser Scanning division at RIEGL and focuses on unmanned applications considering platforms and payload integrations with LiDAR to drive RIEGL’s UAS/ULS development further.
His publications are focused on UAS/UAV applications of laser scanning, but also related to terrestrial and mobile laser scanning, and applications of laser scanning and photogrammetry.
Deutsch:
Philipp Amon ist seit 2010 für die RIEGL Laser Measurement Systems GmbH in Horn, Österreich, tätig, derzeit als Manager Business Division ULS.
Er hält einen Bachelor Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen von der HFH Hamburg.
Sein Zuständigkeitsbereich umfasst alle Tätigkeiten im Bereich unbemanntes Laserscanning, Aufbau von Plattformen sowie diverse Systemintegrationen um RIEGL’s ULS Produktportfolio auf- und auszubauen.
Seine Publikationen konzentrieren sich auf UAS/UAV-basiertes Laserscanning, aber auch auf terrestrisches und mobiles Laserscanning sowie auf die kombinierte Anwendung von Laserscanning und Photogrammetrie.
Datum
Die präzise Vermessung von Eisenbahninfrastruktur stellt unter den Bedingungen des laufenden Betriebs eine besondere Herausforderung dar. Hohe Sicherheitsanforderungen, eingeschränkte Zugänglichkeit und betriebliche Einschränkungen erschweren konventionelle Messverfahren erheblich.
Der Einsatz des drohnenbasierten Laserscannings bietet hier einen innovativen und praxisnahen Lösungsansatz. Durch die UAV-gestützte LiDAR-Datenerfassung von außerhalb des unmittelbaren Gefahrenbereichs wird die Sicherheit des Vermessungspersonals signifikant erhöht, während gleichzeitig großflächige Streckenabschnitte in kurzer Zeit effizient erfasst werden können.
Hohe absolute Genauigkeiten entstehen durch die Kombination kinematischer UAV-Scandaten mit terrestrischen Laserscans. Die Georeferenzierung erfolgt über Gleisvermessungs-Kontrollpunkte, die in terrestrischen Scans automatisch identifiziert und integriert werden, wodurch eine robuste Gesamtgeometrie gewährleistet wird.
Das vorgestellte Verfahren vereint Sicherheit, Effizienz und Präzision und eröffnet insbesondere für Endnutzer neue Möglichkeiten in der digitalen Erfassung, Analyse und Planung von Eisenbahninfrastruktur – auch unter realen Betriebsbedingungen.