
Die Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) ist das gemeinsame Vorhaben von Bund, Ländern und Kommunen zur digitalen Bereitstellung und Nutzung von Geodaten in Deutschland.
Ziel der GDI-DE ist es, den Zugang zu standardisierten, interoperablen und qualitätsgesicherten Geodaten und -diensten über Verwaltungsgrenzen hinweg zu ermöglichen – für Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und die Öffentlichkeit.
Durch den Aufbau und die Weiterentwicklung der GDI-DE wird ein effizienter, transparenter und vernetzter Umgang mit raumbezogenen Informationen gefördert. Die GDI-DE leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und zur Umsetzung nationaler und europäischer Anforderungen – wie der INSPIRE-Richtlinie und der HVD-DVO. Die Angebote der GDI-DE können bei der Bewältigung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen, etwa im Klimaschutz, in der Raumplanung oder bei der Mobilitätswende, unterstützen.
Die GDI-DE setzt dabei auf offene Standards, nutzt moderne Webtechnologien und kooperiert mit Fachinfrastrukturen, um die Auffindbarkeit und Nutzbarkeit von Geodaten kontinuierlich zu verbessern.
Die fünf Nationalen Technischen Komponenten bilden das technische Rückgrat der GDI-DE. Das Geoportal.de ist in der jüngst veröffentlichen Version 3.0 der zentrale Zugangspunkt zu den Geodaten und Geodatendiensten im Netzwerk. Weitere Komponenten sind der Geodatenkatalog.de, die GDI-DE Testsuite und die GDI-DE Registry sowie der GDI-DE Monitor. Diese Anwendungen unterstützen die Geodatenanbieter bei der Bereitstellung ihrer Geodaten und Dienste.